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Simone
01 Januar 2012 @ 19:43
Und wieder beginnt ein neues Jahr...


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Das Alte zurücklassen, um begeistert zu leben,
sich an das Gute erinnern und Unrecht vergeben.
Lösen, was uns gefangen nimmt,
im Blick auf das Jahr, das nun zerrinnt.
Die Kraft aufbringen, nichts festzuhalten,
was sich nicht lohnt aus den Zeiten, den alten.
Im Vertrauen auf Gott den Aufbruch wagen
an der Schwelle zu den neuen Tagen.
Dem Menschen am Straßenrand ohne Hast
aufhelfen und mittragen seine Last.
Die eigenen Gaben der Welt gerne schenken,
und mit Zuversicht den Blick auf das neue Jahr lenken.



(Unbekannt)


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Simone
18 Dezember 2011 @ 13:06
Heute mal wieder im Adventsgottesdienst gesungen... Ein so schönes Lied. :-) Eingängige Meldodie, simpler Text, und doch steckt so so viel drinnen. Ich mag dieses Lied. ♥
Voller Vorfreude leben wir die Adventszeit, erwarten die Geburt des Kindes im Stall und leben voller Hoffnung auf das, was kommen wird, und erfreuen uns an dem, was ist... :-)


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Das Licht einer Kerze

1. Das Licht einer Kerze ist im Advent erwacht.
Eine kleine Kerze leuchtet durch die Nacht.
Alle Menschen warten hier und überall,
warten voller Hoffnung auf das Kind im Stall.

2. Wir zünden zwei Kerzen jetzt am Adventskranz an.
Und die beiden Kerzen sagen´s allen dann:
Lasst uns alle hoffen hier und überall,
hoffen voll Vertrauen auf das Kind im Stall.

3. Es leuchten drei Kerzen so hell mit ihrem Licht.
Gott hält sein Versprechen. Er vergisst uns nicht.
Lasst uns ihm vertrauen hier und überall.
Zeichen seiner Liebe ist das Kind im Stall.

4. Vier Kerzen hell strahlen durch alle Dunkelheit.
Gott schenkt uns den Frieden. Macht euch jetzt bereit:
Gott ist immer bei uns hier und überall.
Darum lasst uns loben unsern Herrn im Stall!



(Text: Rolf Krenzer, Musik: Peter Janssens)


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Simone
07 November 2011 @ 16:58

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Mut steht am
Anfang des Handelns,
Glück am Ende.



(Demokrit)


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Simone
28 Oktober 2011 @ 15:38
Selbst im Urlaub letzte Woche ist mir ein Lied von der Chorprobe davor im Ohr hängen geblieben, welches wir ganz neu einstudieren. "Ob ich sitze oder stehe, ob ich liege oder gehe, bist du Gott, bist du Gott bei mir." ... immer wieder hab ich mich dabei erwischt diese Zeilen vor mich hin zu summen oder zu singen. ;-) Da fühlt man schon so ein kleines bisschen Geborgenheit bei. Ist eine schöne Vorstellung, dass Gott ja stets um einen rum ist, von allen Seiten umgibt, immer, egal wo. :-)
Diese Woche nun haben wir das Lied in der Chorprobe weiter vertieft, und ich habe mich dran erinnert, dass es ja etwas wäre, was ich hier posten kann. Dies sei hiermit geschehen. ;-)
Ich denke meine Kernsätze zur Zeit, sind die der zweiten Strophe, denn ich fühle mich leider immer noch einfach nicht "angekommen". Das Leben rauscht nur so an mir vorbei, und ich bin tief im Innern nicht glücklich damit. :-( Heisst natürlich nicht, dass es gar nichts positives gibt (denn das gibt es definitiv ♥), aber ich fühle mich einfach unwohl in der Gesamtsituation. Habe so viele Wünsche und Träume, und scheine dennoch nicht wirklich vom Fleck zu kommen. :-(
So hoffe ich inständig weiterhin mit der Zeit zu wachsen, zu reifen, zu lernen und zu begreifen, so dass die Blume meines Lebens ihre Knospe öffnet und die Blüte herrlich blüht. :-) Und das alles in der Hoffnung, dass Gott stets bei mir ist auf meiner Suche, mich begleitet und führt...



* * * * * * * * * * * *


Von allen Seiten umgibst du mich

Ob ich sitze oder stehe, ob ich liege oder gehe,
bist du Gott, bist du Gott bei mir.
Ob ich schlafe oder wache, ob ich weine oder lache,
bleibst du Gott, bleibst du Gott bei mir.

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über
mir, und hältst deine Hand über mir.

Dass ich wachse, blühe, reife, dass ich lerne und begreife,
bist du Gott, bist du Gott bei mir.
Dass ich finde, wenn ich suche, dass ich segne, nicht verfluche,
bleibst du Gott, bleibst du Gott bei mir.

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über
mir, und hältst deine Hand über mir.

Wo ich sitze oder stehe, wo ich liege oder gehe,
bist du Gott, bist du Gott bei mir.
Dass ich dein bin, nicht verderbe, ob ich lebe oder sterbe,
bleibst du Gott, bleibst du Gott bei mir.

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über
mir, und hältst deine Hand über mir.



(T: Eugen Eckert, M: Torsten Hampel)


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Simone

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Liebe besteht nicht darin,
dass man einander ansieht,
sondern dass man gemeinsam
in die gleiche Richtung blickt.



(Antoine de Saint-Exupéry)


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Simone
19 August 2011 @ 08:34
Stefanie Schwab, und einige ihrer Lieder habe ich letztes Jahr auf dem ökumenischen Kirchentag in München bei einem gemeinsamen Konzert mit Jo Jasper kennengelernt. Das folgende Lied stammt von ihrer aktuellsten CD, die ich mir dort gekauft habe. Ihre Lieder sind aus dem Leben gegriffen, bringen Mut, lassen hoffen...
Dieses hier passt gerade wie die Faust auf's Auge zu mir. Ich bin sowas von festgefahren, dass ich dem Boden immer näher und näher komme, es immer schwerer fällt mich aufzurappeln und stark zu sein, und es schlichtweg einfach nicht mehr geht. :´-( ... und vor allem nicht mehr so weiter gehen kann.
Nun hoffe ich, dass ich es schaffe - die Möglichkeit finden werde - diesen im Lied beschriebenen neuen Weg zu finden, zu gehen, und dass mir keine unüberwindbaren Steine in den Weg gelegt werden, die mich davon abhalten konsequent voran zu schreiten. Und vor allem, dass ich dabei dann tatsächlich Gottes Hand endlich deutlicher spüre, und sie mich aus der Dunkelheit führt, hinaus ins Licht, ins bleibende, beständige Licht.



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Neue Wege

Wenn Wege unbegehbar werden, muss ich dann weitergehn?
Oder ist es dann nicht Zeit, umzukehren, umzudrehn?
Wenn Mühe und Beschwerlichkeit unerträglich drücken,
kann dann meine Lebensreise überhaupt noch glücken?

Ich habe eine Hürde nach der andern überwunden,
doch im Moment sind mein Elan und meine Kraft verschwunden.
Schon so lange warte ich auf glücklichere Zeiten
und dass die schmale, enge Schlucht anfängt sich zu weiten.

Doch von Ausweg keine Spur, nur finstere Beklemmung.
Kopf und Beine sind gelähmt, voller Angst und Hemmung.
Herr, nimm du mein banges Herz an deine gute Hand
und stelle meine müden Füße auf weites Land.

Zeig mir, ob es besser ist, tapfer durchzuhalten,
oder allerhöchste Zeit, demütig den alten
nicht mehr verantwortbaren Weg endlich zu verlassen
und wagemutig den Entschluss zur Umkehr zu fassen.

Und neue Wege zu suchen und neue Wege zu finden
und mein ganzes Leben wieder neu an dich zu binden.
Die alten Wege hoffnungsvoll hinter mir zu lassen
und in kindlichem Vertrauen deine Hand zu fassen, deine Hand zu fassen...



(Stefanie Schwab)


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Simone
24 Juli 2011 @ 21:49
Diese Geschichte wurde heute im Gedenkgottesdienst vorgelesen, und ich poste sie jetzt einfach mal ohne große Worte hier...


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Ben Sadok und die junge Palme

Durch eine Oase ging ein finsterer Mann: Ben Sadok. Er war so gallig in seinem Charakter, dass er nichts Gesundes und Schönes sehen konnte, ohne es zu verderben.
Am Rande der Oase stand ein junger Palmenbaum in bestem Wachstum. Der stach dem finsteren Araber in die Augen. Da nahm er einen schweren Stein und legte ihn der jungen Palme mitten in die Krone. Mit einem bösen Lachen ging er nach dieser Heldentat weiter.

Die junge Palme schüttelte und bog sich und versuchte, die Last abzuschütteln - vergebens - zu fest saß der Stein in ihrer Krone. Da krallte sich der junge Baum tiefer in den Boden und stemmte sich gegen die steinerne Last. Er senkte seine Wurzeln so tief, dass sie die verborgene Wasserader der Oase erreichten, und stemmte den Stein so hoch, dass die Krone über jeden Schatten hinausreichte. Wasser aus der Tiefe und Sonnenglut aus der Höhe machten eine königliche Palme aus dem jungen Baum.

Nach Jahren kam Ben Sadok wieder, um sich - wie er meinte - an dem Krüppelbaum zu erfreuen. Er suchte vergebens. Da senkte die stolze Palme ihre Krone, zeigte den Stein und sagte:
"Ben Sadok, ich muss Dir danken; Deine Last hat mich stark gemacht."



(Ein afrikanisches Märchen)



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Simone
14 Juni 2011 @ 14:23
Schon oft vom Chor während des Gottesdienstes gehört. Letzten Mittwoch habe ich es zum ersten Mal selbst während einer Chorprobe mitgesungen. Am Samstag werden wir es auf einer Hochzeit singen... Ich bin schon aufgeregt, nun selbst dort oben zu stehen im Chor. Mal sehen, wie es wird, wie es sich anfühlt.
... Shine on me, Jesus. Set my heart on fire ...



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Shine Jesus Shine

Lord the light of Your love is shining
In the midst of the darkness shining
Jesus light of the world shine upon us
Set us free by the truth You now bring us
Shine on me, Shine on me

Shine Jesus Shine
Fill this land with the Father's glory
Blaze Spirit Blaze
Set our hearts on fire
Flow river flow
Flood the nations with grace and mercy
Send forth Your Word Lord
And let there be light

Lord I come to Your awesome presence
From the shadows into Your radiance
By the blood I may enter Your brightness
Search me try me consume all my darkness
Shine on me, Shine on me

Shine Jesus Shine
Fill this land with the Father's glory
Blaze Spirit Blaze
Set our hearts on fire
Flow river flow
Flood the nations with grace and mercy
Send forth Your Word Lord
And let there be light

As we gaze on Your kingly brightness
So our faces display Your likeness
Ever changing from glory to glory
Mirrored here may our lives tell Your story
Shine on me, Shine on me

Shine Jesus Shine
Fill this land with the Father's glory
Blaze Spirit Blaze
Set our hearts on fire
Flow river flow
Flood the nations with grace and mercy
Send forth Your Word Lord
And let there be light



(Graham Kendrick)


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Simone
Jaaaaa, ich hab's getan!!! Ich war nach bestimmt 15 Jahren mal wieder bei einer Chorprobe... Manchmal tut es ganz gut, und kann befreiend wirken, sich aufzuraffen, und über seinen eigenen Schatten zu springen... :-) (Danke Dir für's Ermutigen und Dasein!) Bin froh es getan zu haben. Hat Spaß gemacht! Wie's weitergeht, wird sich zeigen... Aber wie heißt es so schön und äußerst passenderweise in einem Lied, welches wir gestern neu angefangen haben: einfach mal was neues probieren, wer weiß, wo's einen hinführt. ;-)



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Clap Your Hands

Clap your hands and sing "Hallelujah"!
Reach up to the sky.
Clap your hands and sing "Hallelujah"!
Lift your voices high.
Won't you join the celebration?
Come and let your song ring loud and clear.
Clap your hands and sing "Hallelujah",
'cause a brand new day is here.

You can find a littlebit of sunshine,
even on the darkest day,
and if you try you can chase your troubles away!
So before another day is over,
try your hand at something new
'cause you never know
what's out there waiting for you.

Clap your hands and sing "Hallelujah"!
Reach up to the sky.
Clap your hands and sing "Hallelujah"!
Lift your voices high.
Won't you join the celebration?
Come and let your song ring loud and clear.
Clap your hands and sing "Hallelujah",
'cause a brand new day is here.

Bridge:
Can't you hear us singing,
"Halleluja", "Halleluja", "Halleluja",
"Halleluja", "Halleluja"!

Clap your hands and sing "Hallelujah"!
Reach up to the sky.
Clap your hands and sing "Hallelujah"!
Lift your voices high.
Won't you join the celebration?
Come and let your song ring loud and clear.
Clap your hands and sing "Hallelujah",
'cause a brand new day is here.



(Musik und Text: Don Besig/Nancy Price)


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Simone
18 Mai 2011 @ 16:54
Letzten Sonntag hatte meine Nichte ihre Konfirmation. Ja, nun ist auch sie ein "vollwertiges" Mitglied der Kirchengemeinde...
Aus dem Gottesdienst habe ich den Text folgenden Dankliedes mitgebracht:



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Vergiss nicht zu danken

1. Vergiß nicht zu danken dem ewigen Herrn,
er hat dir viel Gutes getan.
Bedenke, in Jesus vergibt er dir gern.
Du darfst ihm, so wie du bist, nahn.

Ref.: Barmherzig, geduldig und gnädig ist er,
vielmehr als ein Vater es kann.
Er warf unsre Sünden ins äußerste Meer,
kommt betet den Ewigen an.

2. Du kannst ihm vertrauen in dunkelster Nacht,
wenn alles verloren erscheint.
Er liebt dich, auch wenn du ihm Kummer gemacht,
ist näher als du je gemeint.

Ref.: Barmherzig, geduldig und gnädig ist er,
vielmehr als ein Vater es kann.
Er warf unsre Sünden ins äußerste Meer,
kommt betet den Ewigen an.

3. Im Danken kommt Neues ins Leben hinein,
ein Wünschen, dass nie du erkannt;
Dass jeder wie du Gottes Kind möche sein,
vom Vater zum Erben ernannt.

Ref.: Barmherzig, geduldig und gnädig ist er,
vielmehr als ein Vater es kann.
Er warf unsre Sünden ins äußerste Meer,
kommt betet den Ewigen an.

4. In Jesus gehörst du zur ewigen Welt,
zum Glaubensgehorsam befreit.
Er hat dich in seine Gemeinde gestellt
und macht dich zum Dienen beriet.



(Text: Heino Tangermann,
Musik: Paul Ongman)



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Simone
02 Mai 2011 @ 11:28
Den Text dieses Liedes wollte ich eigentlich schon viel viel länger mal posten. Das Singen beim Gottesdienst zur Erstkommunion gestern, ist mir nun Anlass. ;-)
Ich finde das Lied richtig schön. Gott wird gebeten, immer bei uns zu sein, in guten, aber auch in schlechten Zeiten, uns den Weg zu zeigen...
Auch wenn ich immer mal wieder mutlos und verzweifelt bin, und mich frage, ob ich oftmals so schwerhörig und wenig empfänglich dafür bin, Gott zu "verstehen" und "meinen" Weg zu finden, so gibt dieses Lied mir doch immer wieder Mut, auf IHN zu vertrauen. :-) Irgendwie wird's schon werden... und zum "Ziel" führen.

Schade finde ich, dass sich der Text in den neuen Halleluja Gesangbüchern geändert hat. Am Ende einer jeden Zeile heisst es nun nicht mehr "Zeige uns den Weg, der zum Ziel uns bringt", sondern z.B. für die erste Strophe "Zeige uns den Weg, wenn die Sonne sinkt". Da geht meiner Meinung etwas sehr Entscheidenes der Aussage dieses Liedes verloren. Schade!



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Zeige uns den Weg

1. Zeige uns den Weg, wenn der Morgen winkt;
zeige uns den Weg, wenn die Sonne sinkt.
Zeige uns den Weg, zeige uns den Weg,
zeige uns den Weg, der zum Ziel uns bringt.

2. Zeige uns den Weg, wenn uns nichts bedrückt;
zeige uns den Weg, wenn uns manches glückt.
Zeige uns den Weg, zeige uns den Weg,
zeige uns den Weg, der zum Ziel uns bringt.

3. Zeige uns den Weg, wenn wir ratlos sind;
zeige uns den Weg, wenn uns nichts gelingt.
Zeige uns den Weg, zeige uns den Weg,
zeige uns den Weg, der zum Ziel uns bringt.

4. Zeige uns den Weg hier in dieser Zeit;
zeige uns den Weg in die Ewigkeit.
Zeige uns den Weg, zeige uns den Weg,
zeige uns den Weg, der zum Ziel uns bringt.



(Musik und Text: Musik: R. Strauß-König)


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Simone
Dieses Lied hat mich bei der Auferstehungsfeier, die ich dieses Jahr zum ersten Mal besucht habe, ganz besonders berührt.
Immer wieder gibt es solche "Engel", die unseren eigenen Lebensweg begleiten... :-) Vielleicht nur ein paar Stunden, oder Tage, manche Monate, sogar Jahre, oder noch viel viel länger... Wie gut, dass es solche "Engel" gibt. :-)



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Welcher Engel wird uns sagen

Welcher Engel wird uns sagen,
dass das Leben weitergeht,
welcher Engel wird wohl kommen,
wer den Stein vom Grabe hebt?

Wirst du für mich,
werd ich für dich der Engel sein?

Welcher Engel wird uns zeigen,
wie das Leben zu bestehn?
Welcher Engel schenkt uns Augen,
die im Keim die Frucht schon sehn?

Wirst du für mich,
werd ich für dich der Engel sein?

Welcher Engel öffnet Ohren,
die Geheimnisse verstehn?
Welcher Engel leiht uns Flügel,
unsern Himmel einzusehn?

Wirst du für mich,
werd ich für dich der Engel sein?



(Text: Wilhelm Willms, vertont von Peter Janssens, Hans-Jörg Böckeler)


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Simone
21 April 2011 @ 08:50
Heute, am Gründonnerstag, dem Tag des Letzten Abendmahls, hatte ich am Morgen folgendes Lied im Kopf. Oft haben wir es im Jugendgottesdienst zur Eucharistiefeier gesungen, in letzter Zeit kamen allerdings häufiger andere Lieder zum Zuge.
Ich finde, es ist ein wunderschönes Lied, welches so manche Aspekte des Christ Seins enthält, deshalb poste ich es heute hier gemeinsam mit der Legende, auf die der Titel dieses Liedes beruht...



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Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht

1. Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht
und das Wort, das wir sprechen, als Lied erklingt,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe die alles umfängt,
in der Liebe die alles umfängt.

2. Wenn das Leid jedes Armen uns Christus zeigt
und die Not, die wir lindern, zur Freude wird,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe die alles umfängt,
in der Liebe die alles umfängt.

3. Wenn die Hand, die wir halten, uns selber hält
und das Kleid, das wir schenken, auch uns bedeckt,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe die alles umfängt,
in der Liebe die alles umfängt.

4. Wenn der Trost, den wir geben, uns weiter trägt
und der Schmerz, den wir teilen, zur Hoffnung wird,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe die alles umfängt,
in der Liebe die alles umfängt.

5. Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist
und der Tod, den wir sterben, vom Leben singt,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe die alles umfängt,
in der Liebe die alles umfängt.



(Melodie: Kurt Grahl, Text: C.P. März)


~ ~ ~ ~ ~ ~


Die Legende von den Rosen im Korb

Elisabeth will den armen Leuten etwas zu essen bringen.
Sie hat Brote in den Korb gelegt
und ein Tuch darüber gedeckt.
Da kommt ihr Mann Ludwig ihr entgegen.
Seine Mutter ist bei ihm.
Die sieht nicht gern, daß Elisabeth alles verschenkt.
Sie weiß, was Elisabeth in ihrem Korb hat.
Aber sie tut freundlich und sagt:
"Na, du trägst wohl Rosen in dem Korb?
Wann dürfen wir sie sehen?"
Elisabeth hebt das Tuch hoch.
Da liegen Rosen wirklich im Korb.
Ludwig weiß nun sicher:
Es ist richtig, was Elisabeth tut.
Gott will, daß sie so handelt.


(Dies ist eine von verschiedenen Überlieferungsversionen.)


* * * * * * * * * * * *

 
 
Simone

* * * * * * * * * * * *



Blumen können nicht blühen
ohne die Wärme der Sonne.
Menschen können nicht Mensch werden
ohne die Wärme der Freundschaft.



(Phil Bosmans)


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Simone
Seit der Sonntagsmesse habe ich nun einen neuen Ohrwurm, der meinen Tag begleitet. ;-)
Immer öfters versucht sich in letzter Zeit das Verzagen in den Vordergrund zu schieben, aber dann kommt doch irgendwoher wieder einer dieser Lichtblicke, die das Leben deutlich heller machen. :-) Menschen, Worte, Begebenheiten, Situationen, Lieder... Es gibt so vieles, was Hoffnung und auch Mut schenken kann, in den Zeiten, in denen man von "Zwängen und Nöten bedrängt" wird.



* * * * * * * * * * * *


Wenn der Himmel in unsere Nacht fällt
und die Erde uns nicht mehr festhält,
wenn uns aufgeht, wir dürfen hoffen,
Gottes Zukunft steht allen offen,
dann gehen wir dem Himmel entgegen und alle gehen mit.

Wenn ein Lichtblick uns wieder Mut macht,
neue Hoffnung das Leben hell macht,
unser Himmel nach allem Bangen
nicht mehr länger ist grau verhangen,
dann gehen wir dem Himmel entgegen und alle gehen mit.

Wenn der Himmel sein helles Licht schenkt,
unsere Schritte auf guten Weg lenkt,
uns herausholt aus allen Zwängen
und den Nöten, die uns bedrängen,
dann gehen wir dem Himmel entgegen und alle gehen mit.

Wenn der Himmel in unser Herz dringt,
unser Leben ein neues Lied singt,
wenn wir hoffen, wo alle zagen,
Gottes Zuspruch weitersagen,
dann gehen wir dem Himmel entgegen und alle gehen mit.

Denn der Himmel, nach dem wir streben,
fängt schon hier an in unsrem Leben,
wenn die Strahlen, die uns erreichen,
uns durchdringen und andern leuchten,
dann gehen wir dem Himmel entgegen und alle gehen mit.



(W.Offele nach einer Anregung von W. Poeplau , Gotteslob 013)


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Simone
11 Februar 2011 @ 09:00

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Wagt euch zu den Ufern, stellt euch gegen den Strom,
brecht aus euren Bahnen, vergebt ohne Zorn.
Geht auf Gottes Spuren, geht, beginnt von vorn.
Wagt euch zu den Ufern, stellt euch gegen den Strom.



(Gregor Linßen)


~ ~ ~ ~ ~ ~


Gar nicht so einfach, dies mutig und hoffnungsvoll zu verfolgen, wenn man immer wieder deutlich zu spüren bekommt, wie physische & psychische Kräfte überstrapaziert werden - teils bis an die Grenzen. Blockaden & Verzweiflung einen immer wieder lähmen und um den Verstand zu bringen scheinen. Und das über Jahre hinweg... :'-(


* * * * * * * * * * * *

 
 
Simone
03 Januar 2011 @ 13:42

* * * * * * * * * * * *



Was kommt, im neuen Jahr,
kannst nit durchschauen,
musst hoffen
und auf Gott vertrauen.



(Martin Luther)


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Simone
17 Dezember 2010 @ 09:18
Dieses Zitat fand ich gestern in meinem Adventskalender, der das große Thema "Spuren" angeht dieses Jahr...



* * * * * * * * * * * *



Geh nicht nur glatte Straßen;
geh Wege, die noch niemand ging,
damit du Spuren hinterlässt
und nicht nur Staub.



(Antoine de Saint-Exupéry)


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Simone
14 Dezember 2010 @ 14:15
Almost everytime it's snowing, I just have to think of this Christmas Song by NewSong. :-)

"It's the sound of falling snow [...] Can you hear it? The sound of peace on earth..."

Yes, this it is! The world turns white, bright and reflects some special kind of peace. :-)

It's such a beautiful tune, which gets stuck in the head. And it's not the only one which is selfwritten by them. They have a couple of more nice christas songs on the CDs... ;-)



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The Song of Christmas

It's the sound of falling snow
As we hurry out to go
Caroling with family and with friends
It's the laughter in the air
By the fireside we share
Sweet memories we've made throughout the years
And as we gather close
With those we love the most
Read the story of Jesus
Christmas time is here

CHORUS
Can you hear it
The sound of peace on earth
It's the song of Christmas
Celebrate His birth
It's the Chorus that rings in human hearts
God came down here with us
It's the song of Christmas

Mary softly spoke His name
As the angel Chorus sang
Announcing that our Savior had been born
And Joseph prayed to God above
For this precious gift of love
As he held the hope of Heaven in his arms
The shepherds spread the word
The greatest story ever heard
How God came down to save us
Our Lord Emmanuel
The message is so clear
It's the same year after year
The sound of hope



(Song by NewSong)


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>> You can listen to a soundsample on the Website of Amazon. Maybe you also can listen to the song on YT. I couldn't. :-( <<


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Simone
18 November 2010 @ 14:00
Seit dem ökumenischen Gottesdienst zum Buß- und Bettag gestern Abend habe ich ein Lied vom Chor im Kopf, welches ich schon öfters von diesem gehört habe. Nun nehme ich dies als Anlass es hier zu posten...

Der Chor... ja, schon öfters habe ich die Stimmen und Lieder genossen, und auf mich wirken lassen, doch seit einiger Zeit blicke ich nun auch mit gewissem Stolz darauf. Denn er singt darin mit... Mein "er". ;-) Es ist ein schönes Gefühl. Eine Wärme durchströmt den ganzen Körper... :-)
Er, der mir so viel bedeutet, der mir so viel Zuneigung und Halt gibt, und mit mir über Wiesen als auch durchs Tal geht. Ich bin so dankbar dafür! :-)

Das Lied... wie gern würde ich solch eine vertrauensvolle Zuversicht an den Tag legen, doch leider rutsche ich immer wieder ab. :-( Die Angst, die Hoffnungslosigkeit drängen sich immer wieder vor, obwohl man gern anders würde. Ja, so viele Wege... so viele Stimmen... vor allem so viel Verwirrung. :-/
Aber das wird schon werden... Zum Glück ist da immer jemand im Hintergrund, der einen und sei es nur für's nötigste wieder aufbaut und stützt, wie im Lied angesprochen. :-)



* * * * * * * * * * * *

Der Wege so viel


Chorus:
Der Wege so viel
der Stimmen so viel
mein Weg ist der Herr
mein Weg und mein Ziel

Er beugt sich zu mir
und reißt mich heraus
heraus aus der Angst
und bringt mich nach Haus

Im Alltag und Fest,
in schlafloser Nacht
hast du durch dein Wort,
die Freude gebracht

Und doch immer neu
nagt Zweifel in mir
doch trotz aller Angst
vertraue ich dir

In finsterer Nacht
verzweifle ich nicht
ich finde den Weg
denn du bist mein Licht

Chorus:
Der Wege so viel
der Stimmen so viel
mein Weg ist der Herr
mein Weg und mein Ziel



(Musik & Text: ??)


* * * * * * * * * * * *
 
 
 
Simone
Diesen Text habe ich vor einiger Zeit in einem christlichen Frauenmagazin ("Frau und Mutter") gelesen. Er hat mich sofort angesprochen, da ich mich doch in so manchem Punkt wiedergefunden habe. Ich wünsche mir, und allen anderen, die sich angesprochen fühlen, dass der Segen dieses Textes um sich greift und seine Spuren in uns hinterlässt...



* * * * * * * * * * * *



Möge dein Anfang gesegnet sein
und dein Ende auch.
Mögest du wachsen
jeden Tag ein Stückchen mehr
und wach bleiben.

Ich wünsche dir,
dass du die Nähe von Menschen genießen kannst,
aber auch das Alleinsein mit dir,
dass du Arbeit hast,
die dich erfüllt
und ab und zu ein leeres Zimmer,
wo du dich
mit dir unterhalten kannst.

Ich wünsche dir
eine innere Sparbank,
wo du Güte, Freundlichkeit und Liebenswürdigkeiten
abheben kannst,
immer dann,
wenn du sie gerade brauchst.

Ich wünsche dir jeden Tag eine kleine Melodie,
ein wärmendes Gedicht
und eine Handvoll Sonne.
Ich wünsche dir den Hunger
nach sättigenden Worten
und einen Engel,
der deine Wunden streichelt.
Aus deinen Narben
mögen Sonnenblumen sprießen
und aus deinen Träumen
Wunder.

Möge dein Gott sich zeigen,
sich bei dir einhängen und sagen:
Ich gehe mit dir.



(Sabine Heuser)


* * * * * * * * * * * *
 
 
Simone
21 Oktober 2010 @ 21:27
One song of Michael W. Smith's newest album "Wonder", which somehow fits...
Sorry, didn't found a soundsample online yet.



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One More Time

There always seems to be a door that you can’t open
There always seems to be a mountain you can’t climb
But you keep on reaching
You just keep on reaching
When your destiny is out there in the distance
But the road ahead’s a mine field in disguise
And you keep on moving
You just keep on moving
You will make it through this
Just give it time
You gotta give it time

This is what you’re made for
Standing in the downpour
Knowing that the sun will shine
Forget what lies behind you
Heaven walks beside you
You got to give it one more try
One more time

You just keep on reaching
You just keep on, you keep on moving

When the shadows fall on everything you’re dreaming
When the promises turn out to be a lie
You just keep believing
You just keep believing
Oh, don’t stop your dreaming
It’s gonna be alright
It’s gonna be alright

You’ve got to keep on reaching
Keep believing
It’s gonna be alright



(Lyrics: "One more time" by Michael W. Smith)


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Simone
Heute beim Strandspaziergang sind meine Gedanken mal wieder gewandert... Einen verklärten Blick, und ein breites Lächeln auf den Lippen lief ich meines Weges - wie so oft dieser Tage. ;-) Es hat sich einiges in meinem Leben getan in letzter Zeit, und genau zu diesen positiven Ereignissen, driften meine Gedanken immer wieder ab.
Plötzlich hatte ich eine Liedzeile - den Refrain eines religiösen Liedes - in meinem Kopf, die passender nicht sein kann, was diese Situation betrifft. Ungeachtet des eigentlichen Sinn dieses Liedes, und nur die Textzeilen des Refrains betrachtend, kann ich sagen: Ja, ich scheine tatsächlich 'aufgeweckt' worden zu sein. Blindheit, Sturheit, Angst, Blockierung - innere Fesseln wurden gelöst... Eine Flamme wurde angesteckt, die zuerst sachte vor sich hin flackerte, und nun immer heller brennt. Ich bin so dankbar darüber, dass meine Augen und mein Herz sich geöffnet haben - ja, geöffnet wurden. :-)
Danke dafür, Danke, Herr! Ich vertraue darauf, dass Du diesen - unseren - Weg begleitest, wohin immer er auch führen wird...



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Einer hat uns angesteckt mit der Flamme der Liebe

Refrain:
Einer hat uns angesteckt mit der Flamme der Liebe.
Einer hat uns aufgeweckt und das Feuer brennt hell.

1. Strophe:
Wer sich selbst verliert, wird das Leben finden.
Wer die Freiheit spürt, kann sich selber binden.

2. Strophe:
Wer die Armut kennt, wird im Reichtum leben.
Wer von Herzen brennt, kann sich andern geben.

3. Strophe:
Wer betroffen ist, wird das Wort neu sagen.
Wer sich selbst vergisst, kann auch Lasten tragen.

Refrain:
Einer hat uns angesteckt mit der Flamme der Liebe.
Einer hat uns aufgeweckt und das Feuer brennt hell.



(Melodie: Oskar Gottlieb Blarr, Text: Eckart Bücken)


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Bei YouTube habe ich ein nettes Video von einem Kinderchor gefunden, der dieses Lied singt. ;-)





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Simone
12 September 2010 @ 14:27
Tut das gut, in der Ferne ein Stückchen "Heimat" sehen zu können. :-) Heute Morgen wurde im WDR ein Gottesdienst anlässlich des Jubiläums "400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode" übertragen.
Knapp 2 Wochen in Kur auf Borkum bin ich nun, knapp 1 Woche liegt noch vor mir... Was war es schön, vertraute Gesichter dort auf dem Fernsehbildschirm zu sehen. :-) Meinen Vater in der Kirchenbank sitzend, meinen Freund im Chor singend...
Hach jaaaa, und wie schön es doch auch ist zweiteren Wortlaut nutzen zu könnnen. :-) Aber da schweife ich nun eindeutig ab. *g*
Ein Lied wurde während des Gottesdienstes gesungen, welches wir auch hin und wieder im Jugendgottesdienst singen. Dort allerdings in wesentlich schnellerer Fassung, was mir persönlich mehr gibt. ;-) Deshalb poste ich es heute hier, und habe sogar auf YouTube eine Aufnahme einer Kirchenband gefunden...



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Du, Herr, gabst uns dein festes Wort

Refrain
Du, Herr, gabst uns dein festes Wort.
Gib uns allen deinen Geist!
Du gehst nie wieder von uns fort.
Gib uns allen deinen Geist!

1.
Bleibe bei uns alle Tage bis ans Ziel der Welt.
Gib uns allen deinen Geist!
Gib das Leben, das im Glauben die Gemeinde hält.
Gib uns allen deinen Geist!

Refrain

2.
Deinen Atem gabst du uns jetzt schon als Unterpfand.
Gib uns allen deinen Geist!
Denn als Kinder deines Vaters sind wir anerkannt.
Gib uns allen deinen Geist!

Refrain

3.
Nähr die Kirche, alle Glieder, stets mit deiner Kraft.
Gib uns allen deinen Geist!
Stärk uns täglich, immer wieder in der Jüngerschaft.
Gib uns allen deinen Geist!

Refrain

4.
Von den Mächten dieser Weltzeit sind wir hart bedrängt.
Gib uns allen deinen Geist!
Doch im Glauben hast du uns schon Gottes Kraft geschenkt.
Gib uns allen deinen Geist!

Refrain

5.
Immer wieder will ich singen: Gib uns deinen Geist.
Gib uns deinen Geist!
Der die Herzen, auch die trägen, mit der Freude speist.
Gib uns deinen Geist!



(EG 570; Text: Lutz Hoffmann, Franz Mausberg, Karl Norres, Leo Schuhen, 1964;
Melodie: Melodie: Spiritual "It's me, oh Lord"; Satz: J.M.O.)


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Simone
05 September 2010 @ 21:24
Heute während meiner Kur auf Borkum habe ich den Gottesdienst in der evangelisch lutherischen Kirchengemeinde hier besucht. Die Predigt eines Gastpfarrers aus Eisenach fand ich zwar nun nicht wirklich inspirierend, und die langsamen altmodischen Kirchenlieder auch nicht, dafür aber umso mehr die Zwischenlieder des Chores, bei dem wohl auch Urlauber mitgemacht haben...
Eins habe ich nun schon den ganzen Tag im Kopf. :-) Keine Ahnung, ob ich's schonmal irgendwann gepostet habe, denn auch bei uns wird es hin und wieder gesungen... Wobei ich nicht mehr gewusst hätte, dass es sogar im Evangelischen Gesangbuch steht...
Ein wirklicher Ohrwurm, mit einem leichten eingängigen Text. :-) Auf Youtube habe ich die Melodie dazu gefunden, damit man sich ein Bild davon machen kann... Schade, dass Lieder solcher Art so selten in Gottesdiensten gesungen werden. :-(


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Gott gab uns Atem, damit wir leben

1.
Gott gab uns Atem, damit wir leben.
Er gab uns Augen, dass wir uns sehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben,
dass wir auf ihr die Zeit bestehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben,
dass wir auf ihr die Zeit bestehn.

2.
Gott gab uns Ohren, damit wir hören.
Er gab uns Worte, dass wir verstehn.
Gott will nicht diese Erde zerstören.
Er schuf sie gut, er schuf sie schön.
Gott will nicht diese Erde zerstören.
Er schuf sie gut, er schuf sie schön.

3.
Gott gab uns Hände, damit wir handeln.
Er gab uns Füße, dass wir fest stehn.
Gott will mit uns die Erde verwandeln.
Wir können neu ins Leben gehn.
Gott will mit uns die Erde verwandeln.
Wir können neu ins Leben gehn.





(EG 432, Text: Eckart Bücken 1982, Melodie: Fritz Baltruweit 1982)


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